Wähle in fünf Minuten drei Proteine, drei Gemüsesorten und drei Kohlenhydrat-Basen. Notiere sie sichtbar, etwa auf dem Kühlschrank. Diese Neun ergeben viele Kombinationen, ohne jeden Tag neu zu grübeln. Vorgekochter Reis, vorgewaschener Salat, Dosenbohnen, Eier, Tofu oder Linsen reichen schon. So entsteht Vielfalt ohne Rezeptflut. Der Baukasten verhindert Frust, nutzt, was da ist, und schiebt unnötige Einkäufe beiseite. Teil deine Lieblings-Neuner-Kombination in den Kommentaren und inspiriere andere.
Stell dir einen Fünf-Minuten-Timer, direkt nach dem Zähneputzen oder sobald der Wasserkocher summt. In dieser Zeit planst du nur den nächsten Tag: Frühstück-Idee, eine Lunch-Kombination, ein grobes Abendessen. Kurz prüfen, ob alles vorhanden ist, fertig. Diese kleine Verabredung mit dir selbst nimmt dem Morgen Last, verhindert impulsive Bestellungen und spart Geld. Wer Kinder hat, kann sie einbinden: Jeder wählt ein Element aus dem Baukasten. So wächst Verantwortung und Freude am Essen.






Koppele eine bestehende Gewohnheit mit einem fünfminütigen Schritt: Wenn der Kaffee durchläuft, füllst du Salatboxen. Wenn du die Spülmaschine anstellst, mischst du ein Dressing. Wenn die Zahnbürste piept, erstellst du die Mini-Planung. So fällt Startenergie weg, und die Handlung rutscht automatisch in den Tag. Schreib dir zwei Kopplungen auf, teste sie eine Woche, passe sie an. In kurzer Zeit fühlt es sich selbstverständlich an, ohne disziplinierten Kraftakt.
Gib jeder Person eine winzige Aufgabe: jemand wäscht Gurken, jemand röstet Kerne, jemand schüttelt das Dressing. In fünf Minuten ist ein Teil geschafft, alle haben Anteil am Ergebnis. Das stärkt Verantwortungsgefühl, senkt Hürden und macht gesundes Essen sichtbarer. Für Kinder sind farbige Boxen, Messbecher und Timer motivierend. Hängt eine magnetische Wochenliste auf, auf der alle markieren, was vorbereitet ist. So betreibt ihr Teamarbeit, die späteres Kochen merklich beschleunigt und Stress reduziert.